Die insel Hasselö

Die insel Hasselö

Mittelpunkt im Schärengarten
Hasselö liegt im südöstlichen Teil Schwedens vor Västervik. Sie ist eine der grösseren Inseln ohne feste Landverbindung im Tjuster Schärengarten zusammen mit der Nachbarinsel Sladö. Durch eine Brücke ist Sladö mit Hasselö verbunden. Beide Inseln sind von Nord nach Süd gemessen 9 km lang und an der breitesten Stelle 4 km. Hasselö zählt zu den bevölkerungsreichsten Inseln der Umgebung. Circa 35 Personen wohnen und leben dort permanent, jedoch in den Sommermonaten zählt man über 400 durch die ansässigen Ferienhausbewohner. Die Insel verfügt über eine gemütliche Herberge (Vandrarhem), einen Gästehafen, einen Inselladen (Handelsboa) und gleich nebenan befindet sich das Café „Sandkorn“. Wer jedoch die regionale Küche bevorzugt, kann gerne im bekannten und beliebten Restaurant „Sjökanten“ einkehren und dort schmackhaft speisen. Ungefähr 2 km entfernt von Hasselö Sand liegt das Restaurant. Für individuelle Ausflüge auf Hasselö, Sladö und im Schärengarten stehen beim Inselladen Fahrräder und Seekajaks zum Ausleihen bereit.

Eine abwechslungsreiche Natur
Die Landschaft auf der Insel ist abwechslungsreich. Der nördliche innere Teil ist mit dichtem Laubwald bedeckt, der mittlere Teil von hohem Nadelwald und besitzt einen langen Sandstrand. Charakteristisch für den südöstlichen Inselteil sind Wiesen und kahle Klippen mit offener Sicht bis zum Horizont. Die Nachbarinsel Sladö ist Naturschutzgebiet.

Inselidylle
Auf Hasselö lassen sich für Jeden interessante Ausflugsziele finden und idyllische, versteckte, kleine Rastplätze zum Träumen ganz privat entdecken. Für einen Fahrradausflug eignet sich sehr gut die 9 km lange befestigte Inselstrasse. Auch zu Fuss kann man die Insel auf markierten Wanderpfaden und urigen Waldwegen kreuz und quer erkunden. Sollte man nicht so gut auf den Beinen sein, kann eine Inselrundtour mit einem Geländetraktor und Anhänger gebucht werden. Autos sind nicht auf Hasselö und Sladö zu sehen, aber sogenannte Flakmopeds (eine Art Lastenmoped) und Quads, die von den Inselbewohnern als Transport- und Fortbewegungsmittel benutzt werden.

 Hasselö dorf

Das Dorf Hasselö ist genauso wie die Siedlung auf der Insel Sladö ein typisches Reihendorf. Die Bootshäuser stehen aneinander gereiht längs zum Wasser und die Wohnhäuser befinden sich weiter oberhalb mit den Kuhställen und Scheunen dahinter. Das Dorf ist eine gut erhaltene Schärengartenbebauung und besteht aus den typischen roten Häusern mit weissen Ecken. Vor 1870 lagen fast alle Inselhöfe zusammen und bildeten das Dorf. Später breiteten sich Höfe auf der ganzen Insel aus, um näher am eigenen Ackerland zu sein. Heute ist das Dorf Hasselö vorwiegend nur noch in der Sommerzeit bewohnt. Man kann sich aber gut vorstellen, wie das Leben früher ausgesehen hat, als Hasselö rund 300 Einwohner zählte und das Dorf ein zentraler Sammelpunkt der umliegenden Schärenregion war.

Geschichte

Mittelpunkt des Schärengartens
Hasselö war schon länger eine zentrale Insel mit einem Geschäft und einer Schule. Die Leute der umliegenden Inseln kamen hierher zum Einkaufen, trafen sich, um private oder geschäftliche Angelegenheiten zu regeln.

Steinzeitfunde und Siedlungen
Der grösste Teil der Insel Hasselö liegt ca. 10 m über dem Meeresspiegel. Auf der nördlichen Seite erhebt sich das Land sogar 25 m hoch und das bereits während der Steinzeit. Da die Insel nicht weit weg vom Festland lag, war es nicht ungewöhnlich, auf steinzeitliche Funde wie Äxte und bearbeitete Werkzeuge aus Feuerstein zu treffen. Schriftlich überliefert ist, dass Hasselö und Sladö schon während des 15. Jahrhundert bewohnt waren. Die Nähe zum Festland, der Zugang zu üppigem Weideland und reichen Fischgewässern waren natürlich damals schon Grund genug, auf der Insel sesshaft zu werden.

Zwei Inseln wurden eins
Durch die allgemeine Landerhebung wuchs Hasselö schliesslich um 1900 mit der kleineren Insel Sladö zusammen. Der Sund verlandete. Erst vor ein paar Jahren baggerte man den versandeten und wild zugewachsenen Sund zwischen den beiden Inseln aus, sodass der freigelegte Wassergraben wieder mit kleinen Booten und Kanus befahrbar ist und zur Durchfahrt genutzt werden kann. Ausserdem verbindet seit 2005 eine 5 m lange Brücke über den Sund die Insel Hasselö mit Sladö.

Erholung und Freizeitaufenthalte
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts kam der Trend auf, sich draussen im Schärengarten an frischer Meeresluft zu erholen. Es war natürlich in dieser Zeit nur den besser gestellten Leuten möglich, Ausflüge in den Schärengarten zu unternehmen, im Salzwasser zu baden sowie Unterhaltung und Umgang mit Gleichgesinnten zu pflegen. In einer Annonce der Västerviker Zeitung wurde Ende des 19. Jahrhunderts ein Ausflug mit dem Dampfschiff von Västervik nach Hasselö mit netter Unterhaltung, Speisen und Getränken angeboten. Die Veranstaltungstätigkeit vor 100 Jahren ähnelte der von heute. Die Touristen sollten übernachten und essen können, zu reichen Fischgründen gerudert werden und Sehenswürdigkeiten gezeigt bekommen. Man verkaufte Segelausflüge, bot Waschdienste und das Putzen der Schuhe von Sommergästen an.

Die Sommergäste kamen
In dieser Zeit kamen die ersten Sommergäste nach Hasselö. Zuerst mieteten sie sich einzelne Zimmer bei der Inselbevölkerung, aber seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Häuser an Sommergäste verkauft. Um 1930 nahm dann die Neubebauung stark zu, weil die Inselhofbesitzer Grundstücke zur allgemeinen Nutzung absteckten und anboten. Oberhalb von Hasselö Sand entstand nach 1970 eine Siedlung von Ferienhäusern.

Von der Schule zur Herberge
Früher gab es viele Kinder auf den Inseln des Schärengartens, die ab 1864 in der Volksschule, die sich im Dorf von Hasselö befand, abwechselnd vormittags und nachmittags unterrichtet wurden. Als die Eheleute Johann und Josefina Andersson ein Stück Land oberhalb von Hasselö Sand verschenkten, konnte man 1878 endlich Hasselös Schule bauen.

Ein Klassenzimmer für alle Kinder
In der Schule wurden alle Kinder von Hasselö, Sladö sowie den Nachbarinseln Solidö, Smagö und Torrön unterrichtet. Die Kinder, die nicht auf der Insel wohnten, ruderten zur Schule oder wurden auf Hasselö in Pension untergebracht. Der Unterricht erfolgte in einem Klassenzimmer für alle 6 Klassen und die Einschulung fand aller 2 Jahre statt. Im Klassenzimmer wurde auch Nähen und Gymnastik unterwiesen, Holzhandwerk erfolgte dagegen in einem grösseren Raum im 1. Stock. Der Lehrer hatte ebenfalls seine Wohnung im Schulgebäude.

Die Schule wird Herberge
Durch den starken Rückgang der Inselbevölkerung wurde die Schule auf Hasselö geschlossen. Die wenigen Kinder, die es noch gab, wurden nun mit dem Boot nach Loftahammar zur Schule gefahren. Die Schule unterstand der Västerviker Kommune, wurde umgebaut, renoviert und 1998 als Herberge eröffnet. Die Herberge betreibt seitdem Anneth Johansson.

Geröllsteinfelder

Geröllsteinfeld Jättegryt
Auf Hasselö findet man viele Spuren aus der Zeit, als das Inlandeis vor 10 000 Jahren dick über dem Schärengarten lag. Besonders sichtbar wird das an Geröllsteinfeldern, an denen man auch den Aufbau der Schäreninseln erkennen kann. An mehreren Plätzen der Inseln kann man diese entdecken. So z.B. bei den Steinkellern auf Sladö und beim Jättegryt gleich oberhalb von Hasselö Sand. Der Jättegryt ist ein imposantes Klappersteinfeld mit grossen runden Steinen und sieht aus wie ein riesiger Topf, deshalb der Name „Jättegryt“.

Die Eiszeit formte Hasselö
Als das Inlandeis schmolz, lag Hasselö unter dem Meeresspiegel. Während tausender Jahre erhob sich die Insel langsam aus dem Wasser. Der Vikareklinten – die höchste Erhebung auf Hasselö – befindet sich auf dem nördlichen Inselteil und entwickelte sich von einem kleinen Grund zu einer Schäre und so nach und nach entstand Hasselö. Unter der Wasseroberfläche versteckt, führte auch ein Höhenzug entlang, der aus einem Block, Stein, Splitt und Sand bestand. Loses Material wurde von der Inlandeiskante dorthin geschwemmt. Dieser Höhenzug wurde Hasselöåsen genannt und lag während einer bestimmten Zeit auf Höhe des Meeresspiegels. Die Wellen spülten Mengen von Splitt und Sand weg, die sich auf dem Meeresboden ablagerten und so entstand später der Sandstrand von Hasselö Sand. Die grösseren Steine blieben liegen und bildeten die Geröllhügel und Klappersteinfelder.

Steinmauern zeugen von harter Arbeit
Ackerbau und Viehzucht bedeuteten für die Bewohner auf den steinigen Inseln Hasselö und Sladö einen ausgesprochenen harten Arbeitskampf. Die Steinmauern und Steinhügel legen davon Zeugnis ab. Es erfordert viel handwerkliches Geschick und Präzisionsarbeit, diese Steinmauern zu bauen und das ist beeindruckend zu sehen.

Sladö naturreservat

Med bro till Sladö naturreservat

Hasselö och Sladö är ursprungligen två öar, som genom landhöjningens försorg kommit allt närmare varandra. Länge skildes öarna åt av ett smalt sund med spång. Men för att underlätta att ta sig mellan öarna lade man igen sundet på 40-talet. Drygt 60 år senare, 2005, grävde man ut det igen och byggde Sundsbron, en fem meter lång träbro som nu förenar öarna. Återigen går det att ro eller paddla mellan Hasselö och Sladö, även om man får vara beredd på att ducka vid bron som särskilt vid högvatten är relativt låg. Förutom att återställa den historiska miljön var projektets främsta syfte att öka genomströmningen av vattnet och därmed förbättra kvaliteten på vattnet på västra sidan som är ett viktigt fiskfortplantningsområde.

Klippor, båthus och rökt fisk

Sladö, som bara är drygt två kilometer lång, har varit naturreservat sedan 70-talet och landskapet är synnerligen välskött med öppna hagmarker, betande får och kor, hamlade lindar och en artrik flora. En vandringsled, som tar sin början vid Sundet, slingrar sig runt ön, genom ängslandskapet och ett område med fantastiska klippformationer som vetter mot öppna horisonten på östra sidan av ön. Vattnet är kallare här än i vikarna men i den natursköna miljön kan det ändå vara svårt att motstå ett uppfriskande dopp. Leden fortsätter runt ö-udden, förbi Vinterbryggan och Källarbacken där byns alla stenkällare är samlade, till byn och åter till Sundet. Sladö by är en typisk radby, där båthusen är uppradade längs med vattnet, bostadshusen ligger lite längre upp och ladugårdarna allra längst upp. Hos familjen Karlsson som bor i den nordligaste gården i byn kan du i mån av tillgång handla färsk och rökt fisk (tfn 0490-910 92). I granngården finns Anders Gustavsson som även han säljer rökt och färsk fisk (tfn 070-773 27 74).

Särskilda regler i naturreservat

Tänk på att det i naturreservat gäller särskilda regler. Det är till exempel förbjudet att plocka blommor och stenar, hundar ska hållas kopplade och tältning får endast ske efter tillstånd från reservatets tillsyningsman (Karl-Erik Karlsson tfn 0490-910 92). Om du cyklar till Sladö finns ett cykelställ vid Davids ladugård (den sista ladugården på vänster sida, före Källarbacken).

Hasselö Sand

In der Sommerzeit ist Hasselö Sand ein Treffpunkt für Inselbewohner und Besucher. Hier liegt der rund 200 m lange Sandstrand mit seinem braunen grobkörnigen Sand, der typisch ist für die Umgebung.

Inselladen und Café
Dicht beim Strand befindet sich der Inselladen „Handelsboa“ und das Café „Sandkorn“, die beide in den Sommermonaten geöffnet sind. Dort kann man sich mit allem versorgen, was man für einen angenehmen Aufenthalt auf der Insel und im Schärengarten braucht.

Fahrradverleih und andere Aktivitäten
Im Handelsboa kann man Fahrräder, Boote, Seekajaks und Tretboote ausleihen. Wer gerne Minigolf spielt, kann die neue Anlage neben dem Café ausprobieren. Lesen Sie mehr über unsere Aktivitäten hier >>

Schärenboote und Gästehafen
In Hasselö Sand kommen die meisten Besucher mit den Schären- und Taxibooten von Västervik an. Die Insel verfügt auch über einen kleinen Gästehafen, der 30-35 Booten Platz bietet und sich direkt am Strand gegenüber dem Inselladen befindet.